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What a day - DramaQueen bei 5gegen5??? Am letzten Samstag stand mal wieder ein Termin an. Diesmal mussten wir uns nicht musikalisch behaupten, sondern beim Casting zur SF-TV-Show „5gegen5“ punkten. Vor über zwei Jahren haben wir uns für die Gameshow angemeldet – und nun kürzlich die Einladung zum Casting erhalten. Es hiess also auf nach Zürich, ohne wirklich einen Plan, was uns da erwartet. Und genau mit dieser Einstellung sind wir – mit grosser Verspätung – losgedüst. Im DramaQueen-Spass-Mobil auf engstem Raum nahmen wir den Weg auf uns. Auf der Fahrt wurden noch die Anmeldungsformulare ausgefüllt und schon alleine die Fragen, die wir zu beantworten hatten, sorgten für herrliche Stimmung. In Zürich angekommen hatten wir erhebliche Schwierigkeiten, die Location zu finden. Eine gute halbe Stunde zu spät sind wir jedoch am Ziel angekommen und wurden vom Ersatzmoderator in Empfang genommen. Was jedoch noch fehlte, war Manu – unsere 6. Kandidatin. Die Nerven des „5gegen5“-Teams lagen lansgam aber sicher blank und wir versicherten ihnen, dass Manu hier ist – wie wissen bloss nicht wo. Einige Minuten später stellte sich heraus, das good-old-Manu beim anderen Novotel ist (Scheinbar gibt es mehrere in Zürich – hätte man uns auch sagen können). Naja, blöd. Beim Check-In mussten wir unsere Anmeldungsformulare abgeben – welches ich (Tina die Driverin) noch nicht ausgefüllt hatte. Nun gut – eine halbe Stunde zu spät, 6. Kandidatin lediglich in Gedanken bei uns und die Anmeldungszettel nicht vollständig. Wir spürten schnell, dass wir mit dieser Aktion alles andere als gepunktet hatten. Alle mussten auf uns warten – aber wir sind ja Rockstars und können uns sowas erlauben. Die zweite Szene wäre nun das Casting. Der Teamcaptain musste, nach beantwortung der Frage „mir hänn 100 Schwizerinne und Schwizer gfrogt – säget üüüs…“ sein Team vorstellen und anschliessend wurde jeder Kandidat kurz interviewt. Die überigen Teams hatten sich scheinbar auch da gut vorbereitet und zu jedem Mitspieler eine mehr oder weniger witzige Anekdote erzählt. DramaQueen wären nicht DramaQueen, wenn sie auch hier nichts auf Lager hatten. So beschränkte sich unsere Vorstellungsrunde auf die jeweilige Aufgabe der Bandmitglieder. Nicht gerade sehr einfallsreich – aber ist eigentlich auch wichtig zu wissen, wer was macht – fanden wir. Naja, die Bauerfamilie mit den selbstbedruckten T-Shis erkannte sofort ihren Vorteil und wir spürten, wie ihnen innerlich bereits die Sieges-Kuhglocken bimmelten. Nichts desto trotz – den Auftritt selber brachten wir souverän über die Runden und trotz Gefahr, etwas unseriös zu wirken, konnten wir es uns nicht verkneifen, immer wieder Kommentare dazwischen zu grölen – wie zum Beispiel als Damschi seine diveresen Läufe aufzählte, die er regelmässig macht – doch tatsächlich „Harasselauf“ dazwischen posaunt wurde. Einige fandens lustig – andere weniger…egal – wir hatten unseren Spass. Nun werden wir grob im nächsten Jahr informiert, ob wir tatsächlich für die Show genommen wurden oder nicht. Im Vorfeld hiess es noch: „Oh maaaan….was machen wir da nur“ – als wir das Novotel aber verlassen hatten, waren alle gleicher Meinung: „Wie geil war das denn???“ Es ist so ziemlich alles schief gelaufen und wir gehen schwer davon aus, nicht gebucht zu werden – aber es war mal wieder ein Erlebnis. Als wir vom Parkplatz losfahren wollten, konnte sich eine Horde Frauen kaum beherrschen und grölte in unsere Richtung. Zuerst dachten wir, die lachen uns aus – bis dann jedoch die eine schrie: DU HAST DEINE HANDTASCHE AUF DEM DACH!!! Okay was solls – eine Panne mehr – meine Tasche hab ich einfach auf dem Dach platziert und dummerweise völlig vergessen. Auch die Ausfahr aus dem Parkplatzareal stellte sich als nicht ganz so einfach dar – da wir von der falschen Richtung (Einbahn) her kamen und keine Chance hatten, das Ticket in den Automaten zu schieben. Es war definitiv an der Zeit, das Gebiet zu verlassen und allmählich konnten wir uns kaum beherrschen vor lachen. Was war das für eine Fettnäpfchen-Serie? Die Heimfahrt war ebenfalls ein Kapitel für sich und mutierte zur Party-Fahrt. Im Spass-Mobil wurde angestossen und die Stimmung schien ihren Höhepunkt zu erreichen. Kurzerhand haben wir uns dazu entschlossen, mal wieder einen DramaQueen Abend zu machen. In Sängerins-Wohnung knüpfte man an die heitere Stimmung im Auto an und bestellte Pizza dazu. 2 Pizzas für 5 Leute? Wer hatte denn diese bescheidene Idee? Die WG-Minibar wurde geplündert und durch den Einfluss von Alkohol entstanden sehr tiefgründige Diskusionen. Die Idee, auf dem Ballkon noch Musik zu machen, war leider nicht im Interesse der Nachbarn. Auch die Vorstellung, Greuti in den Homie-Jeans von mir in den Ausgang zu locken, blieb ein Traum (ABBA-Style). Irgendwann entschieden wir uns aber doch, noch weiter um die Häuser zu ziehen und fanden uns kurze Zeit später wieder im Paddy’s. Der Abend konnte jedoch nicht ohne weitere Pannen enden – wie zum Beispiel an der Bar eine Runde zu bestellen und dann mit dem Bier in der Hand merken, dass niemand Geld dabei hat oder aber die Heimwanderung von Dall’O – er wurde nämlich von einer Katze gebissen. Unter dem Strich war es ein legendärer Tag – richtig DramaQueen-like und für die Band war es sehr wichtig, mal wieder ausserhalb der Bandraums aktiv zu sein – und ich bin überzeugt, dieser Tag wurde im DQ-Herz verewigt. Fazit: Mir sinn vilicht zwar nid die beschti Band, drfür abr die Geilschti!! Yepa, s Gartetöörli lömmer offe und witter gohts… |